Dienstag, 1. November 2016

[Rezension Sonia] Until Friday night - Maggie & West

Autorin: Abbi Glines 
Verlag: piper
Erscheinungstermin:
01.06.2016
Seiten: 304
ISBN: 978-3-492-30919-6  
Preis: € 8,99 [D] ; € 9,30 [A]




Zusammenfassung 


Nach außen hin ist West Ashby der gut aussehende Football-Held, der die Lawton Highschool zur Meisterschaft führen wird. Innerlich wird er jedoch von Ängsten um seinen krebskranken Dad zerfressen, und er kann mit niemandem darüber sprechen, da niemand davon erfahren soll. Als West eines Abends aber nicht mehr weiterweiß, vertraut er sich bei einer Party dem Mädchen an, das ihn bestimmt nicht verraten wird: Maggie, die seit einem schrecklichen Ereignis in ihrer Familie nicht mehr spricht.
Umso mehr überrascht es West, dass sie ihm antwortet, und dass er plötzlich an nichts anderes mehr denken kann als an ihre sanfte Stimme und ihre weichen Lippen. 



Cover & Gestaltung

Das Cover ist etwas kitschig, ja, aber es gefällt mir sehr! Die Farben sind toll und ich habe richtig Lust bekommen, mich auch auf so eine Wiese zu setzen...
Ich muss zugeben, es ist das erste dieser Art, das in mein Regal ziehen darf XD 
Mir gefällt die Gestaltung sehr gut, ich mag die Idee, alles Geschriebene in einen Kreis zu packen, der dann an den Rand gesteckt wird, sodass das Bild auch schön zur Geltung kommt! 
Wenn man das Buch umdreht, gefällt es mir sogar fast noch mehr... aber nur fast. 





Sonias Meinung 

"Until friday night" ist mein erstes Buch von Abbi Glines, aber ich habe natürlich viel von ihren New-Adult Geschichten gehört, die ja sehr beliebt sind. 
Überzeugen konnte mich die Autorin von Anfang an! Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt, was ich bei solchen Liebesgeschichten ja immer gut finde. 
Im ersten Kapitel lernt der Leser Maggie kennen, die gerade bei ihrem Onkel und ihrer Tante einzieht, die einen Sohn haben. Man weiß nicht, was passiert ist, man wird einfach in ein Szenario geworfen, das man jedoch immer mehr versteht. 
Natürlich war ich sehr neugierig, was da denn eigentlich genau passiert ist. 

Da die Kapitel ziemlich kurz sind, wurde auch schnell zu dem zweiten Protagonisten geswitched, zu West. Man merkt sofort, dass West nicht das ist, was er der Öffentlichkeit zeigt. Hier erfährt man ziemlich schnell, was bei ihm los ist und er tat mir sehr leid. 
West ist ein ziemlich süßer Typ, allerdings hat er auch einige Eigenschaften, die mir nicht ganz so gefallen haben. 
Maggie ist die Cousine von West und sie ist die Einzige, mit der er über die Last sprechen kann, die er zu tragen hat. Folglich wird sie zu "seiner Therapeutin" sozusagen; immer wenn es ihm schlecht geht, schreibt er ihr eine SMS und sie ist da. 
Damit schubst er sie quasi die ganze Zeit so rum, wie es ihm passt; dazu stellt er ziemliche Besitzansprüche, wie man am Ende des Buches ziemlich deutlich merken kann. 
Aber das sind einfach Charakterzüge, die mir persönlich nicht zusagen; im Gegensatz zu Maggie würde ich so etwas nicht haben können. 
An sich waren die beiden mir nämlich sehr sympathisch. 

Brady mochte ich gleich von Anfang an; er ist ein echt guter Kumpel und ein toller Cousin. Generell sind die meisten Jungs in dem Buch schwer in Ordnung. 
Die Mädchen jedoch sind der reinste Horror! 
Ich muss sagen, so stelle ich mir eine amerikanische Highschool vor...

Die Handlung hat mich sehr gut unterhalten und es wurde mir nur bei einer Stelle etwas langweilig, aber das kann auch durchaus daran liegen, dass ich das Buch an einem Tag durchgesuchtet habe. Insgesamt kann ich das Buch wirklich empfehlen und vergebe vier Sterne.






Die Autorin
Abbi Glines, 1977 in Birmingham (Alabama) geboren, schrieb zahlreiche Fantasy- und Jugendbücher, bevor ihr mit ihren »New Adult«-Romanen der internationale Durchbruch gelang. Heute lebt die erfolgreiche Bestsellerautorin mit ihrem Mann und drei Kindern in Fairhope (Alabama).

Fortsetzung

Am 01.02.2017 erscheint der zweite Teil der Reihe, "Under the lights - Gunner und Willa. 

Willa kann die Fehler, die sie begangen hat, nicht rückgängig machen. Sie kann sich nur vor weiteren Fehlern schützen, indem sie nie wieder jemanden nahe an sich herankommen lässt. Aber genau das will Highschool-Football-Star Gunner nicht akzeptieren. Es scheint zwar so, als würde er sich um nichts und niemanden außer sich selbst kümmern, aber das stimmt nicht. Zumindest nicht ganz, denn es gibt eine Ausnahme: Willa. Seit er sie zum ersten Mal gesehen hat, konnte er sie auf eine Weise verstehen wie keinen Menschen zuvor. Deshalb weiß er auch, dass sie leidet – und er kann es einfach nicht länger mit ansehen …

Eure Sonia :)

Interesse? 



Vielen Dank an den Piper-Verlag für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplars :)

Kommentare:

  1. Schön, dass es dir gefallen hat. Mich konnte es komischerweise kaum richtig bewegen :/

    Liebst, Lara.

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    1. Hi Lara,

      jeder hat einen anderen Geschmack :) einige haben gemeint, dass es ihnen nicht gefallen hat. Aber das ist doch bei jedem Buch so.

      LG Sonia

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